Fahrradtouren

Flach, windig, autoarm auf den Inseln – Nordfriesland ist wie gemacht fürs Rad. Kein Gebirge, dafür Gegenwind, der auf dem Rückweg meist zum Rückenwind wird. Hier die Überblick, wo sich eine Radtour besonders lohnt.

Fuß- und Fahrradweg am Deich bei Vollerwiek im Nationalpark Wattenmeer

Die Antwort im Überblick

  • Föhr: Die Insel komplett zu umrunden sind rund 25–30 km, meist flach und gut ausgeschildert. Unterwegs lohnt sich ein Stopp in Oldsum bei Stelly’s Café.
  • Amrum: Kürzere Insel, Radwege führen von Wittdün über Nebel bis Norddorf, oft entlang der Dünen mit Blick auf den Kniepsand.
  • Sylt: Ausgedehntes Radwegenetz über die ganze Insel, von Hörnum bis List – bei starkem Westwind auf der windabgewandten Seite fahren.
  • Pellworm & Nordstrand: Deichradwege mit freiem Blick übers Watt, besonders ruhig und wenig Verkehr.
  • Husum & St. Peter-Ording: Festland – gute Anbindung an überregionale Radrouten wie den Nordseeküsten-Radweg.

Praxis- und Sicherheitshinweise

Der Wind ist der eigentliche Gegner, nicht die Steigung. Plane die Route am besten so, dass der Rückweg mit dem Wind geht – ein kurzer Blick auf die Windvorhersage lohnt sich. Leihräder (auch E-Bikes) gibt es an praktisch jedem Fährhafen und in jedem Ort, Reservierung in der Hauptsaison empfehlenswert.

Unterkünfte und Angebote

Unterkünfte mit Fahrradkeller oder E-Bike-Ladestation findest du zum Beispiel bei Booking.com oder bei FeWo-direkt.

Passende Reiseziele

Am besten für Radtouren: Föhr, Amrum und Sylt.